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Der Schrei
„Alles, was zu sagen bleibt, ist, dass wir in Wirklichkeit schon tot sind; tote Lebende. Alles, was zu sagen bleibt, ist, dass wir in Wirklichkeit uns selbst nicht mehr trauen können.“
Eine verzweifelnde Stimme klagt eindringlich die normierte Vernunft und das ökonomisierte Denken an, das in unserer Gesellschaft längst zur zweiten Natur geworden ist. Doch bleibt die Anklage nicht abstrakt: Mit Nachdruck macht sie auf die zerstörerischen Folgen unseres Handelns aufmerksam – den Raubbau an natürlichen Ressourcen, das Artensterben, die Vergiftung von Böden und Gewässern, aber auch die zunehmende Entfremdung des Menschen. Wie ein Aufschrei durchbricht die unbeugsame Stimme das Schweigen, reißt uns aus der Lethargie und fordert auf, die Augen nicht länger vor den Konsequenzen zu verschließen.
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