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Gefühlte Gedanken
Es geht um meine Gedanken und Gefühle zu den Geschehnissen im Iran bzw. der Behandlung von Frauen in der Welt und zu meinem eigenen Leben. Diese "weißen" Gedichte entstanden in der Zeit, als die mutigen Frauen im Iran auf ihre menschenunwürdige Behandlung durch Männer und uralte Moralansichten aufmerksam gemacht haben. Sie riskieren jeden Tag ihr Leben für Dinge, die in anderen Teilen der Welt selbstverständlich sind. Es hat sich wie ein stummer Schrei tief in mir angefühlt, diese Situation nicht beeinflussen, ändern oder irgendetwas wirkungsvolles tun zu können. Menschen sind so grausam zu einander, dass ich mich frage, wie kann das sein? Gibt es keine Liebe zwischen den Menschen? Haben Hass und Ignoranz die Menschen so verblendet? Wieso ist es nicht möglich, dass Menschen friedlich und in Liebe miteinander leben können?
In den letzten Gedichten geht es um meine emotionalen Interaktionen mit (ex-) geliebten Menschen. Selbstreflexion ist ein natürlicher Bestandteil meines Selbst und manchmal erfasst mich dabei eine tiefe Traurigkeit, die dann zu solchen gefühlten Gedanken führt.
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