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Halt!
Schicksale zwischen Thaya und March Der Eiserne Vorhang zwischen Österreich und der Tschechoslowakei gehörte zu den härtesten Sperrzonen im Kalten Krieg. An Thaya und March starben beinahe so viele Flüchtlinge wie an der Berliner Mauer. Spionage, Verrat, Verschleppung oder Flucht standen hinter den tödlichen Tragödien. Die Fäden im Hintergrund zogen die tschechoslowakischen Geheimdienste – über ihr dicht verwobenes Netz in ganz Österreich, mit Zentralen in Salzburg und Wien. Stefan Karner und sein Forschungsteam des Ludwig Boltzmann-Instituts haben mithilfe der Archive und Institute in Prag, Brünn und Pressburg erstmals Zugriff auf die bisher unter Verschluss gehaltenen Geheimakten bekommen. Zahlreiche Fallbeispiele erzählen die Schicksale, die sich bis zur Mitte der Fünfziger Jahre ereigneten – und über die das kommunistische Regime der Tschechoslowakei für immer den Mantel des Schweigens breiten wollte.
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