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Kerngehäuse
Woran zerbricht ein Brecheisen? Und inwiefern ist Aufgespartes mehr wert als Angespartes? Was geschieht, wenn man einem defekten Navigator als Zielort Damals eingibt? Wenn man einen abgekauten Schnuller an den Schweif einer Silvesterrakete bindet? Wenn diese Zeitformel angewandt wird: es ist noch zu spät, um jetzt schon heimzugehen? Zwischen dem milderen Dennoch und dem härteren Trotzdem hüten ein paar leere Stuhlreihen das Lichtgeheimnis dieser Texte, in denen es um solch wesentliche Fragen geht und im Wesentlichen um den Nennwert des Gesehenen, um die Aura des Augenblickes. Orte, Dinge, Räume, Begebenheiten, Zeichen und Chiffren, innere und äußere Landschaften, Vergewisserungen, Porträts, Gedenkblätter: mit und aus all dem entwirft der Autor seine ganz eigene Topographie und Sprachwelt, bückt sich dabei nach jedem Uhrenschräubchen, zieht einen Erzählkreis um das Flüchtigschöne, Vergängliche: Wesenskern aller Poesie, und vertraut auf die Kraft des Fragments, die darin besteht, dass die Scherbe als Scherbe vollkommen ist.
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