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örtlich betäubt
Eberhard Starusch, „Studienrat für Deutsch und also Geschichte“ in Westberlin, sammelt Material zu einem Wehrmachtsgeneral, der im Sandkasten den Zweiten Weltkrieg nachträglich gewinnen will. Doch die aktuelle Studentenrevolte wird für Starusch immer vordringlicher.
Dem empörten Aufschrei seines Schülers, der als Protest gegen den Napalm-Einsatz in Vietnam einen Dackel auf dem Kudamm verbrennen will, setzt er die Traurigkeit seines Besserwissens entgegen: Wer die Welt radikal verändern wollte, müsste zuerst den Menschen abschaffen. Eine Zahnbehandlung wird Starusch zum Symbol des einzig möglichen Fortschritts: örtliche Betäubung gegen das Leiden an der Welt.
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