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Schollfeld
Die hier gefassten Filous und Filousophien sind mit dem Blickwinkel des Philanthropen im wirklichen Leben aufgespürt. Die Erzählungen spielen in einem gedichteten Dorf Schollfeld des Zonenrandgebiets der ehemals westdeutschen Provinz. Der entlegene Winkel wird hierbei zur Welt, der verengte Blickwinkel zwingt zur Genauigkeit der Beobachtung, der Mensch, sei er Filou oder Filousoph, gewinnt an Bedeutung gerade wegen seiner jeweiligen Eigenart.
Gemeinsam ist allen Erzählungen eine seltsame Zeitlosigkeit. Es ist, als sei die Zeit in jenem Schollfeld nicht stehengeblieben, sondern als sei sie schlichtweg abwesend. So wird sie zur einer ewigen Konstanten menschlicher Lebensformen. Es ist deutlich zu merken, dass der „Blickwinkel des Philanthropen“ alles andere als Floskel ist. Der Autor begleitet vielmehr seine dörflichen Figuren durch liebebevoll-ironische Feinfühligkeit. (Lektoratsgutachten)
Ergänzt wurde der Band durch Anekdoten von Kuriositäten aus Oberfranken und Sprachglossen.
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