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Sonnenschein
Von den Schrecken des zwanzigsten Jahrhunderts erzählt Daša Drndić anhand des Schicksals von Haya Tedeschi, einer Jüdin aus Gorizia, einer Stadt an der italienisch- slowenischen Grenze, wo die Menschen dem Lauf der Geschichte immer schon ausgesetzt waren. Doch die deutsche Besatzung hat besonders grausame Folgen. Als junge Frau lernt Haya den SS-Offizier Kurt Franz kennen, der Kommandant von Treblinka war. Die naive Haya verliebt sich, sie sitzt im Kino und himmelt deutsche Filmstars an, während um sie herum die ebenfalls jüdischen Nachbarn verschwinden. Jahrzehnte später sucht sie nach ihrem geraubten Sohn und stößt dabei auf andere Schicksale, liest Zeugenaussagen, betrachtet Fotos und Erinnerungsstücke.
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