Melden Sie sich an — wir schließen die Aktion für Sie ab. Kein Konto? Registrieren
Veit
«Mein Sohn, ich glaube, ich habe Dich verstanden.»
Im April 1964 ruft Veit Harlan, Regisseur des nationalsozialistischen Propagandafilms Jud Süß, seinen Sohn Thomas nach Capri an sein Sterbebett. Doch für das Gespräch, das mit diesem Satz hätte beginnen können, ist es zu spät. Drei Tage dauert das Sterben, drei Tage erinnert Thomas Harlan sich an die gemeinsame Geschichte.
«Veit» will Abbitte leisten dafür, dass der Sohn den Vater zwanzig Jahre lang allein gelassen hat, und will gleichzeitig in Ordnung bringen, was noch nicht in Ordnung gebracht ist. Es ist eine Liebeserklärung und eine Verdammung, beides zugleich, in einem Ton vereint und von ungeheurer sprachlicher Kraft.
▾ Mehr lesen▴ Ausblenden
Zum Tausch verfuegbar
0Niemand bietet diesen Tausch gerade an.
Benachrichtigen, wenn verfügbarBewertungen
Bu kitaba henüz yorum yapılmamış. İlk yorumu sen yaz.