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Zedernhänge
In "Zedernhänge" entführt Charlotte Ueckert zunächst in ihre Wahlheimat, "ins Mittelmeerische". Immer in "Gedanken an Italien fällt ihr Blick auf Hängende Zedern stocksteife Zypressen / Ich sehe Gestalten in jedem Olivenstamm". Reminiszenzen an Orte in Italien, Sizilien, Spanien, Marokko blinken auf, an Rilke in Duino. Nordwärts zurück gerät man im Zyklus "Behausungen" in eine greifbare Realität von Last und Schweigen, sucht Identität, "Was von dem was ich sage / Bin nicht ich —
In den Mittelzyklen "Denk Mal" und "Freiworte" gelangt man in einen poetisch sehr gegenwärtigen Ton. Die Texte wollen mitteilen, anregen. Im letzten Abschnitt "Windworte" fällt der Ausblick versöhnlich aus, ohne Fatalismus. Worte wollen nicht verwehen.
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