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Eigenwillige Subjekte
Kirjeldus keeles saksa
In ›Eigenwillige Subjekte‹ analysiert die feministische Kulturwissenschaftlerin Sara Ahmed das Motiv der ›Eigenwilligkeit‹ und arbeitet dessen Ambivalenz von Dissens, Anklage und Widerständigkeit, Fremdzuschreibung und Emanzipation heraus.
Ahmed untersucht die Beziehung zwischen dem Willen und der Eigenwilligkeit, zwischen ›schlechtem‹ und ›gutem‹ Willen sowie zwischen dem Willen der Einzelnen und dem Gemeinwillen, indem sie tief in philosophische und literarische Texte eintaucht und diese untersucht. Ihre Überlegungen geben Aufschluss darüber, inwiefern der Wille in eine politische und kulturelle Landschaft eingebettet ist, wie er verkörpert wird und wie Wille und Eigenwilligkeit gesellschaftlich vermittelt werden. Mit ihrem Fokus auf Eigensinnige, Umherirrende und Abweichler*innen weist Ahmed auf das widerständige Potenzial hin, das der Eigenwilligkeit inhärent ist.
Gestützt auf Ansätze feministischer, queerer und antirassistischer Politiken bestärkt sie in ihrer einzigartigen Analyse des eigenwilligen Subjekts die Figur, die auf falsche Weise ihren gesellschaftlichen Platz fordert oder einfach nur zu viel will, darin, dass Eigenwilligkeit erforderlich ist, um Dissens zu artikulieren und widerständig handeln zu können. In diesem Sinne ist die ›feministische Spaßverderber*in‹ eine enge Verwandte des ›eigenwilligen Subjekts‹.
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