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Das Kloster Kemnade — Hermann Multhaupt

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Das Kloster Kemnade

Yayıncı Leimeier, W
Yıl 2026
Sayfa 88 sayfa
ISBN 9783949718670
Dil Almanca
Kategori Roman

Açıklama Almanca dilinde

Hermann Multhaupt machte nach dem Abitur zunächst eine journalistische Ausbildung, war dann leitender Redakteur bei verschiedenen Tageszeitungen in Karlsruhe, Mannheim, Offenburg, Ingolstadt, Baden-Baden und später in einem Wirtschaftsverlag tätig. Multhaupt war von 1979 bis zu seinem Ruhestand im Jahr 2000 Chefredakteur der Kirchenzeitung “Der Dom” in Paderborn. Schon frühzeitig begann seine Liebe zum Theater, weshalb er auch als Kritiker und Autor von Theaterstücken tätig war und sich damit einen Namen machte. Der Autor schrieb etwa 80 Bücher mit einer Gesamtauflage von über 500 000 Exemplaren zu unterschiedlichen Themen, darunter Romane, Gedichte, Tagebücher aus Südamerika und Meditationsbände. Das Kloster Kemnade an der Weser wurde um 960 gegründet von zwei Töchtern des Billunger Grafen Wichmann dem Jüngeren († 22. September 967), Frederuna († 1025) und Irma, in Kemnade, einem heutigen Ortsteil von Bodenwerder. Namensgebend für das Kloster war der beheizbare Raum des Frauengemaches, die caminata. Daraus leitete sich auch der Name des Dorfes ab. Die Hochvögte des Klosters Corvey gehörten dem Geschlecht der Northeimer an. Der letzte Northeimer, Graf Siegfried IV. von Boyneburg hatte zur Stärkung seiner Machtposition und seines Einflusses auf die Besitzungen des Klosters Corvey 1143 die Wahl seines Bruders Heinrich zum Abt von Corvey und seiner Schwester Judith zur Äbtissin von Kemnade durchgesetzt. Graf Volkwin II. von Schwalenberg hatte vergeblich versucht, seine Nichte als Äbtissin einzusetzen. Nach Siegfrieds Tod im Jahre 1144 gingen die Vogteirechte für das Kloster Corvey auf Hermann II. von Winzenburg über. Als das Kloster unter Judith in Verruf kam, ließ der Papst sie durch den römisch-deutschen König Konrad III. vertreiben. 1147 schenkte Konrad III. die Stifte Fischbeck und Kemnade der Benediktinerabtei Corvey, und Kemnade wurde bis 1168 ein Mönchskloster.

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