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Die Stabilisierung der Grenzen in Afrika
Descrição em alemão
In den 1960er Jahren erlangten die afrikanischen Staaten nach einer rund fünfzigjährigen Kolonialzeit ihre politische Unabhängigkeit. Diese Kolonialisierung, die die Entstehung des modernen Staates auf dem Kontinent begründete, hinterließ als Erbe eine neue territoriale Ordnung, die durch eine gewisse Unklarheit und Unsicherheit hinsichtlich der Staatsgrenzen gekennzeichnet war. Im Bewusstsein der Konfliktrisiken, die durch ungenaue Grenzen entstehen könnten, legten die neuen Staaten eine Reihe von Grundsätzen fest, die darauf abzielten, diese zu stabilisieren. Das symbolträchtigste dieser Prinzipien ist der Grundsatz der Unverletzlichkeit der Grenzen. Doch trotz dieser Normen ist Afrika durch eine starke Instabilität seiner Grenzen gekennzeichnet, die auf deren mangelnde Festlegung und Markierung zurückzuführen ist. Davon zeugen die wiederkehrenden Grenzstreitigkeiten, die eine Bedrohung für den Frieden, die Sicherheit und die Entwicklung des Kontinents darstellen. Es ist daher angebracht, neue Strategien in Betracht zu ziehen, um eine endgültige Stabilisierung der Grenzen zu erreichen, da letztlich die Zukunft Afrikas davon abhängt.
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